3 Impulse zur Selbstfürsorge

Du wünscht dir mehr Leichtigkeit und suchst einen Anfang, um endlich besser für dich selbst zu sorgen?


How to be your own best friend...

Nach einer Phase der Unzufriedenheit hast du beschlossen dich besser um dich selbst zu kümmern, sei es dir Zeit für ein geliebtes Hobby zu nehmen, eine Sportart aufzunehmen oder dir einfach “nur” mehr Schlaf zu gönnen und dennoch stellst du fest, dass sich das Gefühl von Unbeschwertheit immer noch nicht zeigen will? 

Ich bin Johanna Schmerenebeck, Systemischer Eltern-Coach und zertifizierte Achtsamkeitstrainerin. Meine Expertise liegt in der ganzheitlichen Begleitung von Frauen, die ihre Bedürfnisse und Emotionen in Einklang bringen möchten. In diesem Beitrag teile ich drei wichtige Impulse mit dir, die mitunter entscheidend dazu beitragen können, in mehr Leichtigkeit zu kommen.

  • Wie ist deine innere Stimme? Wie sprichst du mit dir selbst? Ist diese innere Stimme freundlich und unterstützend, so wie du mit deiner Freundin sprechen würdest, oder ist sie eher distanziert und kritisch? Sind die Erwartungen, die du an dich selbst hast, höher als die Erwartungen, die du an andere hast?  - Verdienst du es nicht, selbst freundlich behandelt zu werden?


  • Wie sieht es mit deinem persönlichen Stressmanagement aus? Wirst du von den Herausforderungen des Lebens überwältigt oder bewahrst du die Ruhe inmitten des Sturms? Bist du deine Emotionen oder nimmst du sie wahr, kannst sie aushalten und darüber nachdenken? - Welche Botschaft möchten dir deine Emotionen vermitteln?


  • Weißt du, was du brauchst und wo deine Grenzen liegen? Kannst du diese Bedürfnisse offen mit anderen teilen? Bist du in der Lage, Nein zu sagen, wenn du merkst, dass etwas nicht richtig ist, oder fällt es dir schwer?  - Nimm dir Zeit, um dich selbst besser kennenzulernen!


Möchtest du tiefer eintauchen? Selbstfürsorge ist eine lebenslange Reise. Veränderung erfolgt durch kleine, individuelle Schritte. Ein ganzheitliches Female Coaching kann dich dabei unterstützen, dich selbst besser zu verstehen und endlich die Leichtigkeit im Leben zu entdecken, die dir bisher gefehlt hat. Zusammen betrachten wir nicht nur deine Wünsche, sondern nehmen uns auch genügend Zeit, um uns deinen "ABERN" zu widmen. 

Du willst mehr erfahren? Vernetze dich mit mir über 

www.linkedin.com/in/johanna-schmerenbeck, , schau dich hier auf meiner Homepage um oder nimm Kontakt zu mir auf. 

Erschöpft trotz Me-Time? 

Me-Time ist lediglich ein Teil der Selbstfürsorge und kein magisches Tool für Gelassenheit und Leichtigkeit.

Me-Time als Energie- und Gelassenheitsbooster?

In den sozialen Medien wird dieser Begriff oft als das ultimative Mittel für mehr Ruhe und inneren Frieden dargestellt. Man sieht Bilder von Frauen, die bei einer Tasse Kaffee entspannen oder eine Gesichtsmaske auftragen, um den Alltagsstress abzuschütteln. Anschließend kehren sie (idealerweise voller Energie) in ihren Alltag zurück und jonglieren weiterhin mit allen Aufgaben wie Zirkusartisten. Die Vorstellung, dass eine kurze Pause ausreicht, um danach einfach weiterzumachen, führt häufig zu Frustration und Erschöpfung, da echte Selbstfürsorge viel mehr umfasst als nur ein bisschen Me-Time.


Es ist wichtig zu verstehen, dass Me-Time nur ein Teil der Selbstfürsorge ist. Sie ist kein Luxus, sondern ein wesentliches Bedürfnis. Das Recht auf Erholung musst du dir auch nicht verdienen, es gehört bereits dir. Manchmal ist das Leben voller Herausforderungen und so kann es leicht geschehen, dass du dich selbst verlierst und gar nicht mehr weißt, was du wirklich zum Auftanken brauchst. Zu lange schon hast du dein Augenmerk auf die anderen gerichtet und deine Wünsche und Bedürfnisse ignoriert. Mit kleinen Pausen zu beginnen und dadurch Stress abzubauen ist ein guter Anfang. Gedanken und Körper kommen zur Ruhe, deine Konzentrationsfähigkeit steigt, du bist aufmerksamer und klarer im Kopf. Dies ist der Zweck von Erholungspausen – neue Energie durch “gute” Erholung. In meinen Beratungen begegnen mir jedoch Annahmen, die sich in den Vorstellungen vieler Frauen etabliert haben, jedoch nicht zum Positiven beitragen. 

Drei davon möchte ich mit dir teilen.

Wer Me-Time kultiviert darf nicht genervt sein - Leider nein! Ich weiß aus meinen Beratungen, wie sehr man sich eine kleine Auszeit wünscht, um danach den Alltag mühelos jonglieren zu können. Doch Me-Time ist nur ein Puzzleteil der Selbstfürsorge und kein Zaubertrank für Gelassenheit und ein Dauerlächeln. Also, schraube deine Erwartungen runter und nimm deine Erholungsinseln als das an, was sie sind. Zeitfenster für Freude, Entspannung und Regeneration. 


Me-Time dient dazu, alles so zu akzeptieren wie es ist - Auch das kann die Me-Time nicht leisten. Wenn Ursachen für Herausforderungen nicht angesprochen und unter die Lupe genommen werden, kann es sein, dass die Erholung durch deine Selbstfürsorgeinseln von kurzer Dauer ist. Vielleicht ist es an der Zeit mit ein wenig Abstand zum Alltag nach innen zu fragen: Was raubt mir wirklich Energie? Wo brauche ich mehr Unterstützung? Überfordere ich mich selbst? Vielleicht steckt dein Leben voller "müsste" und "sollte" und es darf nun ausgemistet werden?


Me-Time muss besonders sein -Die Ansprüche, die oft an sich selbst gestellt werden sind immens. Nicht selten höre ich den Satz: Ich sollte mal wieder... und darauf folgen dann Ideen, die schon lange mal wieder auf die Erlebnisliste gehören. Und schon beim Aussprechen, kann ich an der Stimme hören, dass dies wieder zu viel Druck macht, denn eigentlich ist weder Lust noch Energie für das Lesen von ernster Lektüre, das Planen einer Städtereise oder der Besuch einer Kulturveranstaltung. Das Schöne an der Me-Time ist, dass es deine persönliche Auszeit ist, egal wie lang oder kurz und du allein entscheidest, was du gerade brauchst. Völlig egal, wie unspektakulär dir gerade ein Bad, eine Mütze Schlaf oder Gartenarbeit erscheinen.  Erlaubt ist was gut tut. 

Welche Erwartungen hast du an Me-Time? 

Welche Puzzleteile noch zur Selbstfürsorge gehören, darüber erzähle ich dir im nächsten Beitrag.